Blog: Ergänzende Informationen zu unterschiedlichen Themen

Von Marcel Baars am 29.05.2015

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (Mai 2015)
Mit den Themen hier im Blog möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Impulse/Informationen zukommen lassen.

Das „WARUM” und die Jugend — entscheidend für unsere Zukunft!?

Wenn wir das deutsche Wort WARUM ins englische übersetzen und es aussprechen, also WHY, sind wir ganz schnell bei einem Zukunftsthema.

Und somit bei der Generation Y (Das "Y" ausgesprochen = why)

„Die junge Generation, die Generation Y besteht aus heimlichen Revolutionären.“ So schreiben es der Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann und der Autor Erik Albrecht in ihrem Buch „Die heimlichen Revolutionäre — Wie die Generation Y unsere Welt verändert.“

Nach Definition des Statistischen Bundesamtes gelten Personen im Alter von 15 bis 24 Jahren als Jugendliche. Der Anteil der Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung Deutschlands im Jahr 2013 liegt bei 12,8% (Quelle. Statista).

Diese Jugendlichen sollen unsere Zukunft revolutionieren? Ich bin ebenso der Meinung: JA, das werden sie.

Im Branchenreport von brand eins Wissen und Statista vom März 2015 gibt es einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema mit dem Titel: „Wir sind wie ihr“. Darin geht es um die Nachwuchsprobleme in der Werbebranche.  Der Autor Peter Lau schreibt darin u. a. , dass die heute 15 bis 30-Jährigen unsere Welt radikal verändern werden. Sie agieren still und leise, gewissermaßen aus der zweiten Reihe heraus. Deshalb sind die Umwälzungen, die sie anstoßen, auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen.

Diese Zielgruppe wird zukünftig, bzw. jetzt schon, eine heiß umkämpfte Ressource sein: als Mitarbeiter nicht nur für Werbeagenturen, sondern für viele Unternehmen, die auch bereit sind, sich weiter zu entwicklen. Die Unternehmen sind gefordert, wenn sie von und mit den Jugendlichen profitieren wollen.

Aber Vorsicht: Diese Generation WARUM ist eine Generation der Sinnsucher, die alles hinterfragen. Für sie ist nichts selbstverständlich. Sie fügt sich schwer in bestehende Strukturen ein und hat mit Hierarchien ihre Probleme und kann jedoch für die Wirtschaft einen enormen Entwicklungsschub bedeuten, so Klaus Hurrelmann. 

Diese Generation verlangt von ihren Arbeitgebern flache Hierarchien, sachbezogenes Arbeiten und Teamstrukturen. Das, was Unternehmensberater seit Jahren den Entscheidern empfehlen.

Wer bereit ist, sich auf diese interessante Generation einzulassen, mit ihnen zu arbeiten, sie auch „laufen zu lassen“, wird profitieren. So meine Meinung.

Ebenso wie seit vielen Jahren meine Klienten, die offen sind, sich hinterfragen zu lassen und bereit sind sich weiter zu entwickeln. Dafür ist es sehr hilfreich Fragen zu stellen und das Wort WARUM einzusetzen.

Oder noch besser: Der Generation WHY bzw. Y eine Chance zu geben und sie für sich zu gewinnen.

Als Vorstandsmitglied beim DeutschTürkischen Wirtschaftsdialog (DTW) setze ich mich mit meinen Kollegen/innen dafür ein, Azubis für unsere Partner zu finden und zu vermitteln. 

Wer die Kraft des Wortes WARUM als Unternehmer kennen lernen will und interessiert daran ist, wie einfach es ist erfolgreich zu sein und zu bleiben, kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen. Nach bereits einem ersten Gesprächstermin verspreche ich Ihnen AHA-Erlebnisss 

info@kommunikations-zeit.de

Oder per Handy: 0170/6920213

Ihr Marcel Baars

 

Von Marcel Baars am 11.04.2015

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (April 2015)
Mit den Themen hier im Blog möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Impulse/Informationen zukommen lassen.

WARUM geht es in Bremen und nicht in Stuttgart?

Heute am Sa, 11.04. steht ein Artikel in der Zeitung Stuttgarter Nachrichten mit der Überschrift „Nach einem halben Jahr schon Kult.“ Der ukrainische Trainer Victor Skripnik, der seit November 2014 neuer Trainer beim Fußball Club Werder Bremen ist, hat nicht nur den sportlchen Umschwung geschafft. Warum gelingt dies in Bremen und (noch) nicht in Stuttgart? Zitat: „Ein Trainer bernimmt eine sieglose Mannschaft und schafft von einem tag auf den anderen, dass alles besser wird. Erklären kann das keiner, weder Experten noch Laien.“

Erstaunlich, was mancher Orts anscheinend leicht funktioniert und woanders eben nicht. Aus meiner langjährigen Erfahrung im Bereich Unternehmensberatung, Marke und Führungskräfte-Begleitung bin ich weiterhin davon überzeugt, dass Leidenschaft, Authentizität, das Vorleben und eine gewisse Lockerheit Wunder wirken können.

Wenn es einer Persönlichkeit gelingt, für seine Sache zu brennen und Feuer zu entfachen, geschehen Dinge, die auf auf den ersten Blick nicht zu erklären sind. Ein Victor Skripnik bringt anscheinend viele Eigenschaften mit und ihm gelingt es, in Bremen in relativ kurzer Zeit ein Feuer zu entfachen. Er erzeugt eine sogenannte Sogwirkung nicht nur bei den Spielern.

Was macht der VfB? Meiner Meinung nach an ganz entscheidenden Stellen nicht das Richtige.

Ich wünsche weiterhin allen Verantwortlichen beim VfB dennoch viel, viel Erfolg und den richtigen Kick an der entscheidenden Stelle, damit endlich der Funke wieder überspringt, Tore geschossen werden (natürlich für den VfB) und sich die Erfolge wieder einstellen.

Es ist ganz einfach: Brennen, Feuer entfachen, Tore schießen, Erfolge feiern

Ihr Marcel Baars

 

Die 4 Stufen der KommunikationsZeit-Pyramide.

Von Marcel Baars am 09.04.2015

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (April 2015)
Mit den Themen hier im Blog möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Impulse/Informationen zukommen lassen.

WARUM WARUM?

Erst einmal vorweg. Warum habe ich von Ende 2013 bis heute hier keinen weiteren Blogeintrag stehen?

Gute Frage, nächste Frage. Das hatte verschiedene Gründe. Ein Grund ist immer die Zeit. Wobei dieser Grund auch oft eine Schutzbehauptung sein kann. Auf jeden Fall war ich in dieser Zeit nicht untätig und habe viele tolle Menschen kennen und schätzen gelernt. Auch dank meines regelmäßigen Impuls-Talks, der ins dritte Jahre gekommen ist und nächste Woche die 28. Veranstaltung stattfinden wird. Auf meiner Homepage und unter Veranstaltungen finden Sie die wichtigsten Informationen dazu.

Heute habe ich das Bedürfnis wieder etwas zu schreiben, da ich auf eine Internetseite gestoßen bin. www.afschin.com/einfach-leben

Afschin Kamrani aus Schwäbisch Hall schreibt hier über die „WARUM-FRAGE“ und ist der Meinung, dass das Leben kein Warum braucht. Er meint: Lebe einfach.

Ich bin mit seiner zweiten Aussage absolut einverstanden. Lebe einfach. Da spricht m. E. überhaupt nichts dagegen. Die erste Aussage teile ich nicht mit ihm. Ich bin der Meinung, dass gerade die „WARUM-Frage“ das Leben bereichert und uns Menschen neugierig macht. Zum Leben gehört das Warum, weil wir uns dadurch in Frage stellen, hinterfragen, uns dadurch weiter entwickeln und uns damit auch mit uns auseinander setzen. Denken Sie nur an den aktuellen Flugzeugabsturz. Die Hinterbliebenen stellen sich ganz bestimmt sehr oft die Frage „WARUM ich/wir?“ Oder auch nur „WARUM“.

Das ist aus meiner Sicht eine vollkommen nachvollziehbare Rektion. Ohne dieses Wort, ohne diese Auseinandersetzung würde der Mensch wahrscheinlich zerbrechen. Das Wort „WARUM“ gibt wichtige Impulse und regt Gespräche an. Aus meiner langjährigen Erfahrung kann ich mitnehmen, dass es mir immer geholfen hat, das „WARUM“ zu stellen und enen Prozess in Gang zu setzen.

Das ist auch meine Intention für meine Dienstleistung KommunikationsZeit und die Impuls-Talks. Ein (Vieraugen-)Gespräch tut nicht nur gut, sondern es setzt etwas in Bewegung. Und Bewegung ist notwendig, da es ansonsten zu einem Stillstand kommt. Und Stillstand heißt stehen bleiben und irgendwann bedeutet es der Tod.

Somit stimme ich mit Afschin Kamrani überein: Lebe ganz einfach und würde seine Aussage geringfügig wie folgt ändern:

Einfach Leben – Das Leben braucht EIN WARUM?

Wer Lust hat auf interessante Gespräche mit oder ohne Fragen, ist immer herzlich Willkommen.

Die nächste Möglichkeit besteht am Mi, 15.04.2015 um 18.30 Uhr beim 28. Impuls-Talk mit Dr. Ute Hillmer.

Ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Erfolg und hin und wieder Fragezeichen, die es gilt aufzulösen.

Ihr Marcel Baars

 

Von Marcel Baars am 21.10.2013

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (Oktober 2013)
MIt den Themen hier im Blog möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Impulse/Informationen zukommen lassen.

tl_files/Impulstalk/Fotolia_Feuer_56803109_S.jpg  WARUM sollte ich „brennen“, um erfolgreich zu sein?        

Dies war das Thema meines 11. Impuls-Talks am Mittwoch, 16.10.2013.

Mehr zur Veranstaltung unter: http://www.kommunikations-zeit.de/veranstaltungen

Der 1,5 Stunden Impuls-Talk mit einem vorgegebenen Thema und immer beginnend mit dem Wort WARUM? ist eine Veranstaltungsreihe, die einmal im Monat stattfindet. Parallel dazu greife ich dieses Thema hier in meinem Blog und in meinem Newsletter auf.
Diese beiden Veröffentlichungen dienen vor allem denjenigen, die nicht am Talk teilnehmen können oder die nach der Veranstaltung nochmals etwas nachlesen möchten.

Bei diesem Talk im Oktober haben wir wieder heiß und somit leidenschaftlich diskutiert.

Seit über 25 Jahren im Bereich Marketing und Beratung stelle ich immer wieder fest, wie wichtig es ist, für seine „Sache“ zu brennen. Bei meinen Beratungs-Gesprächen versuche ich mit meinen Klienten das jeweilige Feuer zu entdecken und manches Mal auch wieder zu entfachen. Ich bin der festen Überzeugung, dass das „brennen“ und vorleben ganz entscheidend für den Erfolg ist.

Um das zu verdeutlichen habe ich eine KommunikationsZeit-Pyramide kreiert. Sehr gerne sende ich Ihnen diese zu. Senden Sie mir dazu eine Mail an: info@kommunikations-zeit.de

In 7 Schritten und über 4 Stufen geht es dabei zu Ihrem Geschäfts-Erfolg. Die Stufen sind:

BRENNEN, FEUER ENTFACHEN, TORE SCHIESSEN, ERFOLGE FEIERN.

Wenn Sie sich strikt an diese Reihenfolge halten, werden Sie erfolgreich bleiben bzw. sein.

Sie werden sich wahrscheinlich wundern, warum diese Pyramide auf dem Kopf bzw. auf der Spitze steht. Ich bin der Meinung, dass jede Person/Persönlichkeit zuerst wissen sollte, was sie möchte, was sie kann und wofür sie steht. Somit ist die Basis die jeweilige Person. Sie ist die Spitze für deren Erfolg. Alles was diese Person tut oder nicht tut, hat Auswirkungen auf andere Bereiche und somit auf die danach folgenden Stufen. Außerdem ist es m. E. sehr wichtig, sich auch mal auf den Kopf zu stellen, um die Sichtweise zu ändern

Es ist nicht immer einfach, herauszubekommen, für was man steht. Vor allem nicht, wenn man sich tagtäglich in seinem Hamsterrad befindet. Jeder sollte sich hin und wieder hinterfragen, ob er das, was er aktuell macht, immer noch seine Leidenschaft ist. Nicht nur als Führungskraft ist dies sehr wichtig, um erfolgreich zu bleiben/sein.

Wenn das Feuer bei einem brennt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ein Feuer auch im jeweiligen Umfeld entfacht wird. Zum Beispiel bei den Mitarbeitern, Kollegen, Partnern und erst recht bei den Kunden.

Warum sollte ein Kunde ein Produkt kaufen, hinter dem der Geschäftsführer nicht steht? Bei Inhabergeführten Unternehmen treffe ich diese Problematik sehr selten an. Eher bei den Managern, die von außen kommen und das schnelle Geld machen möchten. Die Unternehmen, in denen diese Manager „wüten“ können dann sicherlich auch erfolgreich sein, jedoch wird das Unternehmen mittelfristig und langfristig leiden. Manche werden, wenn sie falsch geführt werden, vom Markt verschwinden.

Ähnlich wie in einer Profi-Fußball-Mannschaft, vergleiche ich das Tore schießen auch in Unternehmen. Die Top-Spieler brennen, spielen leidenschaftlich, entfachen ein Feuer und schießen somit Tore. Diese Mannschaft schafft es Schwierigkeiten in Angriff zu nehmen, Probleme zu lösen und sich auf unerwartete Situationen gut einzustellen.

In diesem Team gelingt vieles und die Chancen, (große) Erfolge zu feiern sind gestiegen.

Einem Unternehmen wird es in den seltensten Fällen gelingen, Erfolge zu feiern, wenn diese vier Stufen nicht in der richtigen Reihenfolge durchlaufen werden. Kurzfristig vielleicht, mittel- und langfristig so gut wie nie.

Im Vergleich zu den klassischen Unternehmensberatern ist mein Ansatz viel direkter und m. E. auch effektiver. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass gute Führungspersönlichkeiten keinen Berater benötigen. Sie wissen, was sie wollen, was sie können und wofür sie brennen.

Wen oder was sie hin und wieder benötigen und dies auch zu schätzen wissen, sind loyale und professionelle Partner an Ihrer Seite. Und sie nutzen die interne und externe Unterstützung von Spezialisten.

Daher wieder ein Vergleich aus dem Sport. Profis, egal in welcher Sportart, müssen ihre Leistung alleine erbringen. Damit sie dies mit einem freien Kopf tun können, werden sie von Spezialisten begleitet. Der weltweit führende Tennisspieler André Agassi hatte in seinen besten Zeiten bis zu vier „Berater“/Coaches, die enge und wichtige Freunde für ihn waren.

Wenn Sie einen „Freund“ an Ihrer Seite wünschen, der Ihnen genau sagt, was er sieht, spürt und merkt und auch nicht um den heißen Brei redet, dann rufen Sie mich an.

Bereits nach nur 2 Stunden Vieraugen-Beratungs-Gespräch kommt immer mindestens eine Lösung heraus.

Probieren Sie es aus und rufen Sie mich dazu an. 0170/6920213

Mit folgenden weiteren Leistungen stehe ich Ihnen ebenso sehr gerne zur Verfügung:

Kostenfreier Impuls-Talk für Interessierte (1 x im Monat 90 Minuten zu einem vorgegebenen Thema). Mehr: http://www.kommunikations-zeit.de/veranstaltungen

Impuls-Vortrag in Unternehmen in Absprache mit Ihnen (Bsp.: Zum Feuer entfachen in Ihrem Team). Haben Sie ein bestimmtes Thema, welches Sie interessiert?

Corporate-Authenticity-Check (Zum checken, wo und wie stark welches Feuer brennt und wie authentisch Ihr Unternehmen in allen Bereichen ist.)

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe, dass Sie weiterhin „brennen“ und dass Ihr Feuer nicht ausgeht.

Marcel Baars

 

Wünschen Sie meinen kostenfreien Newsletter, so senden Sie mir bitte eine Mail an: info@kommunikations-zeit.de.

 

Von Marcel Baars am 11.09.2013

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (September 2013)
Einmal im Monat schreibe ich einen Blog. Damit möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Impulse/Informationen zukommen lassen.

WARUM sollten alle Abteilungen an einem Strang ziehen?

Dies ist das Thema meines 10. Impuls-Talks am Mittwoch, 11.9.2013.

Mehr zur Veranstaltung unter: http://www.kommunikations-zeit.de/veranstaltungen

Der 1,5 Stunden Impuls-Talk mit einem vorgegebenen Thema und immer beginnend mit dem Wort WARUM? ist eine Veranstaltungsreihe, die einmal im Monat stattfindet. Parallel dazu greife ich dieses Thema in meinem Blog (http://www.kommunikations-zeit.de/blog) und in meinem Newsletter auf.
Diese beiden Veröffentlichungen dienen vor allem denjenigen, die nicht am Talk teilnehmen können oder die nach der Veranstaltung nochmals etwas nachlesen möchten.

Die Bildung von Abteilungen ist in erster Linie ein Mittel zur Koordination, wobei man sie unter zwei Aspekten sehen kann:

• Als Delegationsprozess (Top-down-approach): In diesem Fall erfolgt die Abteilungsbildung von oben nach unten.  Der Grund für die Bildung von Abteilungen liegt in diesem Fall darin, dass eine Instanz über begrenzte Leitungskapazitäten verfügt. Je mehr Stellen einer Instanz zugeordnet sind, je größer also ihre Leitungsspanne ist, desto schwieriger wird es, die zugeordneten Stellen zu koordinieren und zu überwachen. Daher werden zusätzliche Instanzen eingerichtet, die der betreffenden Instanz nachgeordnet sind, die nun ihrerseits jeweils mehrere der bisher dieser Instanz direkt nachgeordneten Stellen koordinieren.

• Als Zusammenfassung (Bottom-up-approach): In diesem Fall werden mehrere Stellen unter einer gemeinsamen Leitung zusammengefasst, wodurch relativ geschlossene Verantwortungsbereiche entstehen, so dass sich die Koordination zwischen den einzelnen Stellen vereinfacht.

Nach dem Bottom-up-approach können Stellen nach unterschiedlichen Kriterien zu Abteilungen gruppiert werden:

• nach Funktionen

• nach Produkten

• nach Kundengruppen

• nach Regionen

So steht es in Wikipedia.

Beim 10. Impuls-Talk am 11. September haben wir das obige Thema diskutiert. Wobei wir uns nicht nur auf Unternehmen und Abteilungen festgelegt haben. Es ging auch um das Miteinander generell. Welchen Erfolg oder auch nicht würde eine Fußballmannschaft haben, wenn die unterschiedlichen Spieler sich nicht für eine gemeinsame Sache einsetzen würden? Und somit nicht an einem Strang ziehen würden? Dies hätte sicherlich Auswirkungen.

Auswirkungen für wen? Für die Abteilungen? Für die Mitarbeiter? Für die Kunden? Für das Unternehmen? Ab welcher Größe ist es sinnvoll oder sogar notwendig Abteilungen zu gründen? Warum benötigt ein Unternehmen überhaupt Abteilungen? Wer bestimmt, was zu tun ist, wenn es keine Abteilungen gibt?

Es gibt in Deutschland das ausgezeichnete Unternehmen allsafe JUNGFALK (http://www.allsafe-group.com), in dem der Geschäftsführende Gesellschafter, Detlef Lohmann, die Abteilungen abgeschafft hat. Nach seinem Eintritt ins Unternehmen im Jahr 1999 hat er einige Probleme entdeckt und diese genauer unter die Lupe genommen. Vor allem hat er viele Gespräche geführt und Fragen gestellt. Er stellte (auch) in diesem Unternehmen gegenseitige Blockaden fest. Der Grund war das problematische Selbstverständnis der Abteilungen. Jede Abteilung wollte die beste sein und stand damit unbewusst in Konkurrenz zu den anderen.Es wurde ihm dann ziemlich schnell klar, dass die Abteilungen selbst das Problem waren, warum es nicht effektiv voran ging mit dem Unternehmen und die Mitarbeiter sowie Kunden unzufrieden waren. Seine Erkenntnis: Die Abteilungen abschaffen. Nur welche Struktur sollte er dann bauen, ohne Abteilungen. Die entscheidende Idee für Detlef Lohmann kam dann, als er einen militärgrünen Rucksack eines Auszubildenden sah. Der Schriftzug auf dem Rucksack war: NASA. Die NASA hatte bereits in den 60-er Jahren Task Forces eingeführt und sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
Ein bekanntes positives Beispiel dazu finden Sie in dem ausgezeichneten Film APOLLO 13. Dort arbeiten in einer lebensbedrohenden Phase für die drei Astronauten im Weltall unterschiedliche Menschen aus verschiedenen Abteilungen in der Mission Control zusammen. Einzig mit dem einem Ziel: eine Lösung zu finden, um den defekten CO2-Filter so schnell wie möglich reparieren zu können, damit die Astronauten überleben. Die Aufgabe bestand darin, einen rechteckigen CO2-Filter aus dem Servicemodul in die runde Luftschleuse der Fähre einzubauen. Und zwar nur mit den Materialien, die in der Mondlandefähre vorhanden sind. Alle, die den Film gesehen haben, wissen, dass dies dem Team und den Astronauten gelungen ist.

Detlef Lohmann von allsafe JUNGFALK hat in seinem Unternehmen Abteilungen abgeschafft und lässt die Mitarbeiter erfolgreich als eigene Chefs/als Task Forces arbeiten. Er selbst als Unternehmer bezeichnet sich dabei nicht als Alpha-, sondern Beta-Chef.

Um weiterhin als Unternehmer und vielleicht auch als Beta-Chef mit oder ohne (unterschiedlichen) Abteilungen erfolgreich zu sein/bleiben, sollten Sie sich m. E. regelmäßig folgende Fragen stellen:

1. Was wollen Sie als Unternehmer mit Ihrem Unternehmen erreichen? Wie sollen die Mitarbeiter der Abteilungen wissen, was Sie erreichen wollen, wenn Sie es selbst nicht wissen? Daher ist es ganz wichtig, dass die Führungskräfte wissen sollten, was sie erreichen wollen. Alle Unternehmen, die wissen , was sie wollen, haben überwiegend eine Unternehmenskultur.

2. Wie ist Ihre Unternehmenskultur? Prof. Dr. Werner Abelshauser (Leiter des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeschichten an der Universität Bielefeld; http://wwwhomes.uni-bielefeld.de/wabelsha/) ist ein Pionier der historischen Unternehmensforschung. Im Interview mit dem Magazin brandeins (Heft 06/2010) nimmt er sich das Beispiel DAIMLER vor. Dazu sagt er: „(Jürgen) Schrempp hat (im Jahr 1998 bei der Übernahme von Chrysler) einen klassischen Fehler gemacht. Er hat vergessen, dass Unternehmen auf ihre Kultur angewiesen sind. ... Allgemeiner gesagt, bedeutet Unternehmenskultur historisch gewachsene, vom Markt immer wieder belohnte Spielregeln, Denk- und Handlungsweisen. Sie zu ignorieren ist hochriskant.“

3. Ist die Ausrichtung, Zielsetzung und Unternehmenskultur Ihres Unternehmens allen Abteilungen/Mitarbeitern klar? Wie wird diese an die Mitarbeiter der Abteilungen vermittelt? Im dem Buch „Der Weg zu den besten“ von Jim Collins wird eine Führungspersönlichkeit eines kleinen, jedoch erfolgreichem Unternehmens in den USA erwähnt. Dieser Chef hat vor seiner Ansprache an seine Mitarbeiter eine Schweigeminute eingelegt. Die Mitarbeiter wunderten sich darüber und dachten, dass jemand gestorben sei. Mit dieser Schweigeminute wurde dem großen Unternehmen Procter  Gamble gedacht und hat dadurch seine Mitarbeiter auf Angriffskurs gebracht. Wie Sie Ihre Zielsetzung an Ihre Mitarbeiter vermitteln, hängt von Ihrer Kreativität ab.Wenn Sie selbst für Ihre Sache brennen, dann entfachen Sie auch ein Feuer. Nicht nur bei Ihren Mitarbeitern.

4. Ist die Zielsetzung jeder Abteilung auch ausgerichtet an der Zielsetzung Ihres Unternehmens? Neid? Eigeninteressen? Egoismus? Alles im Interesse des Unternehmenserfolges oder des Abteilungsleiters? Um erfolgreich zu sein/bleiben, überprüfen Sie regelmäßig, wie Ihre Abteilungen/Mitarbeiter denken/arbeiten.Und ob sie alles haben und wissen, damit alle für die gleiche Sache arbeiten.

5. Haben Sie die besten/richtigen Mitarbeiter an allen Positionen? Der oben zitierte Autor Jim Collins spricht bei Spitzenunternehmen davon, wie entscheidend und wichtig es ist, die besten Mitarbeiter an allen Positionen zu haben. Es macht m. E. keinen Sinn, jemanden durchzuziehen und monatlich das Gehalt zu zahlen, wenn diese Person nicht passend zum Unternehmen ist.

6. Welche Abteilungen sind für Sie sinnvoll? Überprüfen Sie auch, in welchen Bereichen es sinnvoll ist, Abteilungen zu haben. Haben Sie auch den Mut, Abteilungen abzuschaffen, wenn sie keinen Sinn mehr machen. 

7. Wie ist die Kommunikation in Ihrem Unternehmen/zwischen den Abteilungen? Haben Sie die Rahmenbedingungen dafür geschaffen, dass Informationen zur richtigen Zeit an die richtigen Menschen gelangen? Mit meiner KommunikationsZeit arbeite ich mit dem schwierigsten „Produkt“ überhaupt: Kommunikation. Daher kann ich nur empfehlen, nachzufragen, wenn etwas unklar ist.

8. Was unternehmen Sie, wenn die Information zwischen den Abteilungen nicht fließt? Fragen zulassen, nicht werten, Fehler nicht bestrafen. Hinterfragen Sie regelmäßig und stellen Sie Fragen. Oft löst sich ein Problem, wenn man mit ein paar mehr Fragen in die Tiefe geht. Und lassen Sie Fehler zu, schauen Sie genau hin, warum Fehler passiert sind. Nur dann haben sie die Möglichkeit, Fehler abzuschaffen und sich zu verbessern.

9. Was unternehmen Sie, wenn Ihre Abteilungen nicht an einem Strang ziehen? Rigoros sein, Störenfriede raus schmeißen. Hier kann ich nur empfehlen, nicht zu lange zu zögern, um zu handeln, Wie heißt es so oft: Lieber eine Ende ohne Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

10. Benötigen Sie überhaupt Abteilungen? Lesen Sie dazu das Buch von Detlef Lohmann „...und mittags geh ich heim“ http://www.amazon.de/Und-mittags-geh-ich-heim/dp/370930475X (Lohmann ist Geschäftsführender Gesellschafter von allsafe JUNGFALK (Spezialist für Ladegut-Sicherung nach Maß) allsafe JUNGFALK - unter-nehmen aus einer anderen Perspektive. Umsatz: 35 Mio.; 129 Mitarbeiter

Sehr gerne stehe ich Ihnen mit meinen Leistungen Corporate Authenticity Check und/oder Vieraugengespräche zur Verfügung.

Rufen Sie mich unter:

0170/6920213

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass Sie und Ihre Mannschaft an einem Strang ziehen.

Marcel Baars

 

Wünschen Sie meinen kostenfreien Newsletter, so senden Sie mir bitte eine Mail an: info@kommunikations-zeit.de.


Von Marcel Baars am 14.08.2013

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (August 2013)
Einmal im Monat schreibe ich einen Blog. Damit möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Informationen zukommen lassen.

WARUM brauchen Unternehmer Berater?

Dies ist das Thema meines 9. Impuls-Talks am Mittwoch, 14.8.2013.
Mehr zur Veranstaltung unter: http://www.kommunikations-zeit.de/veranstaltungen

Der 1,5 Stunden Impuls-Talk mit einem vorgegebenen Thema und immer beginnend mit dem Wort WARUM? ist eine Veranstaltungsreihe, die einmal im Monat stattfindet. Parallel dazu greife ich dieses Thema in meinem Blog (http://www.kommunikations-zeit.de/blog) und in meinem Newsletter auf.
Diese beiden Veröffentlichungen dienen vor allem denjenigen, die nicht am Talk teilnehmen können oder die nach der Veranstaltung nochmals etwas nachlesen möchten.

Der Begriff Beratung bezeichnet umgangssprachlich ein strukturiertes Gespräch oder eine korrespondierende Kommunikationsform (Brief, E-Mail o. ä.) oder auch eine praktische Anleitung, die zum Ziel hat, eine Aufgabe oder ein Problem zu lösen oder sich der Lösung anzunähern. Meist wird Beratung im Sinne von „jemandem in helfender Absicht Ratschläge erteilen“ verwendet.

So steht es in Wikipedia.


Sich von jemandem beraten lassen bzw. jemanden Ratschläge erteilen hat m. E. ganz viel damit zu tun, wie jeder dazu steht und wie offen jemand ist. Bereits im Elternhaus „beraten“ Eltern ihre Kinder. Jahre später kommen Erzieher (Kindergarten) und Lehrer bzw. Professoren (Schule/Hochschule) dazu. Und im Berufsleben sind es dann Chefs, Kollegen sowie externe Menschen.

Wir finden alleine hier oben in der Beschreibung von Wikipedia zum Begriff Beratung die folgenden Aussagen/Begrifflichkeiten:

Strukturiertes Gespräch: Ein strukturiertes Gespräch (also ein anschauliches, übersichtliches, ordentliches etc.) findet tagtäglich zwischen unterschiedlichen Menschen statt.

Korrespondierende Kommunikationsform: D. h. mit jemanden im Briefwechsel stehen. Heute auch in Form von E-Mails.

Eine Aufgabe oder ein Problem lösen: Das machen wir ebenso tagtäglich. Manches Mal sind es kleine Aufgaben oder Probleme und manches Mal auch große und schwierige.

Sich der Lösung annähern: Schritt für Schritt kommt man der Lösung nahe, bis man das Problem oder die Aufgabe gelöst hat.


Wenn man sich nur diese vier Aussagen genau anschaut, werden sicherlich die meisten von uns sagen, dass dies gut, logisch und hilfreich ist.

Zusammengefasst: Wir führen ein ordentliches Gespräch, stehen dabei auch mit einer anderen Person im Briefwechsel oder kommunizieren, lösen eine Aufgabe und nähern uns der Lösung an.

Toll! Also her mit der Beratung.

WARUM ist es dennoch für viele Menschen so schwer/schlimm, sich beraten zu lassen oder wenn jemand Ratschläge gibt?

Als ehemaliger Leistungssportler vergleiche ich dieses Thema sehr gerne mit Sportprofis. Es gibt auf jeder Seite einen Profi: der Sportler und der Trainer bzw. Berater (André Agassi hatte übrigens zu seinen besten Zeiten bis zu vier Berater in seinem Team). Nur wenn diese beiden Spezialisten harmonieren, sich offen, loyal und auch kritisch austauschen, lösen beide mögliche Probleme, entwickeln sich weiter und bleiben erfolgreich oder werden erfolgreicher.
Sicherlich kennen Sie den fantastischen Film King’s speech, der unter anderem vier Oscars erhalten hat. In diesem Film treffen zwei unterschiedliche Spezialisten aufeinander. Auf der einen Seite der Prinz, der dann König von England wird und auf der anderen Seite Lionel, der „Doktor“ (der nie sagt, dass er einer ist) als Sprachtherapeut.
In einer Szene wird ganz deutlich, wie wertvoll und hilfreich es ist, „Berater“ zu schätzen, sich helfen zu lassen und dabei die Sichtweisen zu ändern sowie Vorurteile abzulegen. Ich spreche hier von der Szene, als der Prinz das erste Mal zum Sprachtherapeuten in seine „einfachen“ Räume kommt. Die beiden führen nicht nur einmal ein strukturiertes Gespräch, sie korrespondieren bzw. gehen einen Schritt weiter und unterhalten sich unter vier Augen, sie lösen gemeinsam ein Problem und sie nähern sich der Lösung.
Aus anfangs Misstrauen beim Prinzen (Klienten) wächst sehr schnell Vertrauen. Der damalige König hat sich mit Hilfe seines persönlichen Beraters der größten Herausforderung seines Lebens gestellt.
Aus dieser anfänglich „geschäftlichen“ Partnerschaft wurde eine lebenslange Freundschaft.

Aus eigener Erfahrung und nach vielen Erfolgen auch bei meinen Klienten kann ich bestätigen, dass solche Partnerschaften sehr wertvoll und hilfreich sind. Manches Mal ist es gut, „Hilfe“ von außen kommen zu lassen.

In diesem Monat passend zum Thema Berater möchte ich Ihnen 10 Tipps geben, die Ihnen helfen sollen, zu erkennen, wann Beratung sinnvoll, effektiv und seinen Preis wert ist und wie Sie einen guten Berater erkennen.

1. Machen Sie es sich bewusst, dass es nicht schlimm ist, alles zu wissen.

Eine gute Führungskraft hat in den meisten Fällen, ähnlich wie bei einer Top-Fußball-Mannschaft, ein gutes Team. Jedes Teammitglied hat seine Stärken. Der Fußballverein verlangt sicherlich nicht von seinem Torwart, dass er beim Angriff mit nach vorne rennt, um Tore zu schießen. So sollte eine gute Führungskraft die Stärken seiner Mitarbeiter nicht nur kennen, sondern sie auch entsprechend einsetzen. Wenn es ein gutes Verhältnis gibt, dann muss eine Führungskraft nicht alles wissen. Und das ist auch nicht schlimm. 

2. Seien Sie sich im Klaren, dass andere auch Spezialisten sind, wie Sie, jedoch manche Dinge besser können als Sie. (Steuer-Berater, Automechaniker, Frisör, Bäcker etc.).

Wenn Sie etwas nicht selbst können oder es nicht machen möchten, gehen Sie zu einem Fachmann oder lassen ihn kommen. Ob das der Klemptner, der Elektriker oder der Steuer-Berater ist. Sie wägen ab, was Sie aufbringen müssten, um es selbst zu tun. Hier stellt sich auch die Frage, wie wird das Ergebnis aussehen. Besser, als bei einem Fachmann? Selbst wenn Sie Ahnung von einer Sache haben, ist es meistens dennoch sehr hilfreich, wenn der Spezialist dazu kommt oder zumindest mit drauf schaut.

3. Kommunizieren Sie mit unterschiedlichen Menschen, um Ihre Sichtweise offen zu halten. 

Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, regelmäßig mit den unterschiedlichsten Menschen zu sprechen. Erst dadurch verändert sich die Sichtweise und die Chancen steigen, schneller oder einfacher auf Lösungen zu kommen. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt die Menschen sind, woher Sie kommen, welchen beruflichen Status sie haben und in welcher Branche sie tätig sind. Hören Sie gut zu, hinterfragen Sie und bilden Sie sich nicht zu schnell Ihre Meinung.

4. Nutzen Sie bewusst kurze Auszeiten, um zu hinterfragen und (wieder) klar zu sehen/denken.

Die besten Ideen und Lösungen kommen in den meisten Fällen nicht zum Vorschein, wenn man seinem Tagesgeschäft hinterher rennt und gestresst seine Arbeit ausführt. Dann ist der Kopf nicht frei, um zu hinterfragen, zum Nachdenken und auch die Sicht zu ändern. Das Loslassen von einem Problem ist sehr wichtig, um es zu lösen. Welche Auszeiten Sie sich nehmen spielt keine Rolle. Jeder sollte sich das raussuchen, was einem gut tut. Manche Menschen schaffen es, bereits nach nur wenigen Minuten abzuschalten und sich auszuruhen. Ich bekomme meinen Kopf frei und habe eine Auszeit, wenn ich z. B. mit meinem Hund unterwegs bin. Was machen Sie?

5. Führen Sie regelmäßig ein vertrauensvolles Gespräch, um die Meinung eines „Freundes“ zu schätzen.

So hilfreich es ist, sich seine Auszeit auch alleine zu nehmen, umso wichtiger sind Vieraugengespräche. Wir Menschen haben schon immer das Bedürfnis, uns auszutauschen. Wir möchten mit jemanden über etwas reden, was uns gerade beschäftigt. Das in sich hinein “fressen“ macht keinen Sinn und löst nicht das Problem. Teilen Sie einem vertrauenwürdigen Mensch mit, was Sie gerade beschäftigt. So ein Gespräch kann oft Wunder bewirken. Mit der „neutralen“ Sicht von außen, dem nicht invovliert sein, verändern wir unsere eigene Sichtweise. Nach so einem Gespräch kommt man oft neu motiviert und mit vollem Elan heraus. Der Knoten ist geplatzt, man fühlt sich besser, ist wieder effektiv und erfolgreicher. Die meisten Spitzensportler haben ihren persönlichen Gesprächspartner. Warum nicht auch noch mehr Führungskräfte?


Wenn Sie sich diese ersten fünf Punkte bewusst machen, werden Sie in den meisten Fällen keinen Berater benötigen. In den anderen Fällen schauen Sie genau hin, wenn Sie Ihr Geld nicht aus dem Fenster werfen wollen.

Daran erkennen Sie einen guten Berater:

Auf dem Markt gibt es sehr gute und wie in jeder Branche weniger gute Berater. Als Markenspezialist habe ich in meiner beruflichen Zeit viele sogenannte Berater kennen gelernt (ob auf Agentur- oder Unternehmensseite). Ich bin weiterhin der Meinung, dass gute Führungskräfte keinen Berater benötigen. Sie wissen was Sie wollen und hin und wieder benötigen Sie (externe) Spezialisten, weil sie nicht alles selbst machen möchten oder können. Daher hier fünf Punkte, die aus meiner Sicht entscheidend sind, um zu erkennen, wer ein guter Berater ist. Das mag zwar logisch und einfach aussehen, ist jedoch m. E. nicht immer selbstverständlich bei den Beratern. 


6. Ein guter Berater dient seinem Klienten.

Ein guter Berater ist nur so gut, wie sein Klient/Kunde. Er sollte nicht irgendeine Idee oder ein Konzept verkaufen, sondern seinem Klienten dienen. D. h. nicht, dass der Berater alles machen soll, was der Klient möchte. Dienen heißt für mich, meinen Klienten zu verstehen. Was er will, was er kann, ihn einzuschätzen und auch (unbequeme) Fragen zu stellen. Erst wenn die eigenen Interessen hinten anstehen, ist die Chance am größten, das bestmögliche Ergebnis für seine Klienten heraus zu holen.

7. Ein guter Berater hat das Ziel, schnell, effektiv und preisgünstig im Interesse des Klienten zu helfen.

Einige Berater möchten einen großen Auftrag an Land ziehen, was völlig legitim ist. Sie sind jedoch erst dann zufrieden, wenn ein großer Auftrag heraus kommt, dieser Beratungsauftrag lange dauert und im Idealfall ein Folgeauftrag entsteht. Ein guter Berater ist m. E. daran interessiert, nicht um den heißen Brei zu reden, auf den Punkt zu kommen, das investierte Geld des Klienten so effektiv wie möglich einzusetzen und schnell ein Problem zu lösen. Stellen Sie Ihrem Berater Fragen, bevor Sie ihn beauftragen. Sie werden schnell feststellen, ob es jemand ernst mit Ihnen meint oder „nur“ einen Auftrag möchte.

8. Ein guter Berater ist nur dann nötig, wenn ein Problem nicht alleine gelöst werden kann.

Sie sind ein Spezialist, Sie haben Lebens- und Berufserfahrung und wissen in den meisten Fällen, was Sie möchten. Somit wird es Ihnen überwiegend leicht fallen, Probleme selbst und/oder mit Ihrem Team zu lösen. Dennoch gibt es hin und wieder Fälle, bei denen Sie nicht alleine weiter kommen. Sie stecken in einer Schleife, finden aktuell keinen Ausweg und sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Hierbei empfehle ich Ihnen erst recht die Sicht von außen und ein Vieraugengespräch.

9. Ein guter Berater sagt es Ihnen jedoch auch, wenn Sie ihn nicht benötigen.

Wenn nach nur kurzer Zeit ein Berater merkt/sieht, dass die Lösung ganz leicht und nahe ist, dann sagt er es Ihnen auch. Nicht so loyale Berater reden dann um das Thema herum, wollen Zeit gewinnen und ziehen das ganze bewusst in die Länge. Wenn Ihnen Ihr Gesprächspartner aktuell bei diesem Problem nicht helfen kann, wird er es Ihnen sagen und evtl. einen anderen Spezialisten empfehlen. Dann gibt es in diesem Fall von dem Klienten keinen Auftrag, der Klient wird sich jedoch wohl fühlen und merkt ganz schnell, wie gut er betreut ist. Das zahlt sich für beide Seiten langfristig immer aus. Erst dadurch entsteht ein professionelles und freundschaftliches Verhältnis, was „unbezahlbar“ ist.

10. Ein guter Berater sagt Ihnen ALLES, was ihm auffällt und wird nicht locker lassen, zu hinterfragen.

Wie bei einem guten Freund, wird Ihnen Ihr guter Berater alles sagen, was er sieht und was ihm auffällt. Er wird mit seinen Worten und Fragen „bohren“ und nachhaken, bis das Problem des Klienten so schnell wie möglich gelöst ist. Es kann durchaus vorkommen, dass ähnlich wie in der oben geschilderten Szene bei The King’s speech sich die beiden Gesprächspartner anschreien. Halten Sie diese Situation aus/durch, weil Sie dabei kurz vor der Lösung des Problems stehen.


Wenn Sie mehr wissen möchten, wie wichtig und wertvoll „Beratung“ jedoch auch sein kann, wie sich diese von der wie bei McKinsey, Roland Berger etc. unterscheidet und vor allem mit wie wenig Aufwand erstaunliches herauskommen kann, dann rufen Sie mich an.

Ein Klient von mir hat nach nur 35 Minuten Vieraugengespräch folgendes gesagt:

a) Das Gespräch hat mir gut getan.

b) Sie haben meine Strategie bestätigt.

c) Sie haben mir mehrere tausend Euro gespart.

Sehr gerne stehe ich Ihnen mit meinen Leistungen Corporate Authenticity Check und/oder Vieraugengespräche zur Verfügung.

0170/6920213

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass Sie sich immer gut beraten fühlen.

Ihr Marcel Baars


Von Marcel Baars am 14.07.2013

Blog KommunikationsZeit, Marcel Baars (Juli 2013)
Einmal im Monat schreibe ich einen Blog. Damit möchte ich Ihnen ein paar hoffentlich für Sie wertvolle Informationen zukommen lassen.


WARUM haben manche mehr Kunden als andere?
Dies ist das Thema meines Impuls-Talks am Mittwoch, 17.7.2013. Der 1,5 Stunden Impuls-Talk mit einem vorgegebenen Thema und immer beginnend mit dem Wort WARUM? ist eine Veranstaltungsreihe, die einmal im Monat stattfindet.

Parallel dazu greife ich dieses Thema in meinem Newsletter auf. Diese beiden Veröffentlichungen dienen vor allem denjenigen, die nicht am Talk teilnehmen können oder die nach der Veranstaltung nochmals etwas nachlesen möchten.

Jeder, der mit Kunden zu tun hat, wird überwiegend froh sein, wenn ausreichend Kunden vorhanden sind. Und wenn aus potentiellen Kunden überhaupt Kunden werden. Und aus diesen im Idealfall Stammkunden werden, die dem jeweiligen Unternehmen treu sind/bleiben.

Lassen Sie uns kurz einen Blick auf die Definition Kunde werfen.
Wikipedia schreibt dazu::
Ein Kunde ist eine Person oder eine Institution, die ein offensichtliches Interesse am Vertragsschluss zum Zwecke des Erwerbs eines Produkts oder einer Dienstleistung gegenüber einem Unternehmen oder einer Institution zeigt.
Und noch technischer:
Die DIN EN ISO 8402 definiert Kunde als „Empfänger eines vom Lieferanten bereitgestellten Produkts“, der im Rahmen einer Vertragssituation auch Auftraggeber genannt wird. Sobald das Geschäft zustande gekommen ist und durch Vertragsschluss bzw. Bezahlung und Übergang des Besitzes abgeschlossen wird, wird der Kunde zum Käufer.

Das liest sich banal einfach und logisch und dennoch wundern sich manche Unternehmen, dass bei ihnen die Kunden ausbleiben oder sie zu wenige haben, um finanziell zu überleben.

An was liegt das, das manche nun mehr Kunden haben als andere?
Wir haben oben gelesen, dass das ganze mit einem Interesse an dem/der jeweiligen Produk/Dienstleistung zu tun hat. Wie können Sie das Interesse beim Kunden für Ihr Angebot wecken?
Eine hervorragende Vorgehensweise bietet dazu das „Book Yourself Solid“ Marketingsystem von Axel SchaumannPOWER Marketing an, den ich absolut empfehlen kann. Mehr unter: www.axelschaumann.de
Dieses System basiert auf der Überzeugung, dass es eine große Anzahl von Menschen gibt, denen Sie zu dienen bestimmt sind, wenn Sie wirklich Ihren Kunden dienen wollen. Und dass es auch Menschen in Ihrem Zielmarkt gibt, denen Sie nicht unbedingt zu dienen bestimmt sind.
Sie sollten sich daher im Klaren sein, was Ihr Zielmarkt ist.

Ich möchte Ihnen 7 Schritte aufzeigen, die Ihnen helfen sollen, mehr Kunden zu haben/bekommen als bisher. 
Viel Vergnügen beim Lesen.

Schritt 1: 
(Hinter)fragen Sie sich selbst. 
Wissen Sie was Sie möchten und für was Sie leidenschaftlich brennen?
Sind Sie authentisch für Ihren Bereich/Ihr Unternehmen/Ihre Produkte?
Während meiner über 25-jährigen Berufserfahrung mit dem Schwerpunkt Markenkommunikation und Marketing kann ich Ihnen versichern, dass die Unternehmer/innen am erfolgreichsten waren /sind, die eine Marke sind und für ihre Marke stehen. Wenn Sie für etwas brennen, werden es auch Ihre Kunden spüren. Als Beispiel sei hier der leider verstorbene Steve Jobs genannt. Er war der Mr. Apple.
Wer sind Sie? Welche Marke sind Sie?

Schritt 2:
Legen Sie Ihren Zielmarkt fest oder überprüfen sie ihn regelmäßig.
Wo sind Sie tätig? Haben Sie eine Nische? Oder gibt es einen Zielmarkt, der noch nicht besetzt ist? Wissen Sie genau, wo Sie Ihre Kunden finden?
Nehmen Sie Ihren bisherigen Zielmarkt genau unter die Lupe. Wem nutzen Ihre Produkte/Dienstleistungen?
Sie können noch so gut als Metzger sein, wenn sich in Ihrem gedachten Zielmarkt fast nur vegetarier befinden. Oder wenn Sie Kühlschränke in Grönland anbieten, kann es sein, dass dort Ihre Produkte keinen Absatz finden. Außer Sie sind wirklich ein hervorragender Verkäufer.

Schritt 3: 
Wecken Sie das Interesse für Ihr Angebot.
Dazu hilft Ihnen das Marketing, das Ihnen nicht direkt Kunden bringt, jedoch die Aufmerksamkeit für Ihre Produkte/Dienstleistungen weckt. Wikipedia schreibt dazu: 
Der Begriff Marketing oder (veraltet) Absatzwirtschaft bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten (zum Verkauf anbieten in einer Weise, dass Käufer dieses Angebot als wünschenswert wahrnehmen.
Haben Sie ein gutes Marketing? Wie viel von Ihrem Jahresumsatz setzen Sie ein? Wie erreichen Sie eine (hohe) Aufmerksamkeit? Wer berät Sie bzw. wie gut sind Ihre Mitarbeiter in diesem Bereich? Bedenken Sie jedoch, dass alleine eine gute Aufmerksamkeit noch nicht die Kunden bringt. Sicherlich hat der ehemalige Geheimdienstangestellte Edward Snowden im Moment weltweit eine sehr hohe Aufmerksamkeit, ob er deswegen bei allen beliebt ist oder großes Vertrauen findet, ist fraglich.

Schritt 4:
Bauen Sie Vertrauen auf.
Menschen werden Ihr Produkt eher kaufen, wenn sie Vertrauen zu Ihnen/zu Ihrem Unternehmen  haben. Dies gelingt nicht von heute auf morgen, sondern ist ein kontinuierlicher und langfristiger Prozess. Außer Sie bieten Ihre Produkte so billig an, dass jeder sie kaufen will. Dann könnte es sein, dass Sie ziemlich schnell ausverkauft sind. Ob Sie damit mittel- oder langfristig erfolgreich sind oder Gewinn machen, steht auf einem anderem Blatt.
Bleiben Sie sich und Ihrer daher Marke treu. Sagen Sie manches Mal lieber NEIN, bevor Sie Kompromisse eingehen. Ihre Kunden möchten wissen, auf wen sie sich verlassen und wem sie vertrauen können. Dies überträgt sich dann auch auf Ihre Produkte. Die Kunden wissen bei wem sie was erwarten dürfen.

Schritt 5:
Unterbreiten Sie die Angebote, welche dem bisher aufgebauten Vertrauen entsprechen.
Wenn Sie als geltender Experte in einem Bereich Ansehen erlangt haben und Sie Ihre Kunden deswegen auch schätzen, dann sollten Sie nicht mit Angeboten auf den Markt kommen, für die Sie nicht als Experte gesehen werden. Was würden die Kunden eines erfolgreichen Bäckermeisters sagen, wenn dieser von heute auf morgen neben seinen geschätzten Backwaren, nun auch noch Telefon- und oder Stromtarife anbieten würde?
Die Kunden haben gelernt, was Sie gutes auf welchem Zielmarkt Sie anbieten und für das Sie Ihnen vertrauen.

Schritt 6:
Definieren Sie den/die Preise, die der Kunde bereit ist zu zahlen.
Schauen Sie sich den Markt genau an. Was verlangen Ihre Mitbewerber für das ähnliche Produkt?
Was ist Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung wert?
Manche Unternehmen bieten Ihre Produkte zu günstig an und wissen nicht, dass Ihre Kunden bereit wären, mehr zu zahlen. Aktuell gibt es von meinem Partner (Ich bin Beiratsvorsitzender und Mitglied bei www.bc-o.com) Neuromarketing Labs, mit Sitz in Aspach (Herr Dr. Kai Markus Müller) Studien, die zeigen, dass die Unternehmen zum Teil zu wenig verlangen. Mehr unter: http://www.neuromarketing-labs.com/neuropricing_de.html

Die Kunden von z. B. Starbucks zahlen bisher 1,80 € pro Becher Kaffee. Durch die Hirnforschung von Dr. Müller und seinem Team kam heraus,dass die Kunden auch bereit wären, bis zu 2,10 € pro Becher zu zahlen.

Schritt 7:
Binden bzw. halten Sie Ihre Kunden
Wenn Sie einen guten und treuen Kundenstamm haben, dann setzen Sie alles daran, diesen zu halten. Wie sieht Ihre Kundenbindungs-Strategie aus? Was machen Sie regelmäßig,um Ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten.
Ob es von einer Bank sinnvoll ist, dass Neukunden 50,- oder 100,- erhalten, wenn Sie ein Konto bei ihnen abschließen und treue Kunden leer ausgehen, ist fraglich.
Überprüfen Sie daher, wie Sie unterscheiden, wer Stammkunde und wer Neukunde ist und wie deren jeweilige Pflege aussieht.

Auch wenn Sie sagen, diese Schritte sind Ihnen schon bekannt, kann ich Ihnen dennoch bestätigen, dass diese sehr einfachen und wirkungsvollen Schritte mit entscheidend sind, warum manche mehr Kunden haben als andere. Außer diesen 7 Schritten kommen noch andere Faktoren dazu, die eine Rolle spielen, ob Sie mehr Kunden haben als andere.


Wenn Sie mehr wissen möchten, wie wichtig authentisches Auftreten für Ihren Erfolg und für Ihre (potentiellen) Kunden ist und welche Rolle Sie als Marke dabei spielen, rufen Sie mich an.
Ich stehe Ihnen mit meinen Leistungen Corporate Authenticity Check und/oder Vieraugengespräche sehr gerne zur Verfügung.

0170/6920213


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und hoffe, dass Sie immer ausreichend Kunden haben werden.

 

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